Dienstag, 07. Juli 2026
Bericht: Alles neu macht der Mai!
Die Leser und Leserinnen des aktuell erwarteten wahrscheinlich wieder eine Beschreibung des „Pilgergangs durch die Felder“, bei dem sich die Gemeinden St. Jakobus und St. Georg in Startpunkt und Zielkoordinaten mit der Präzision eines Schweizer Chronometers im Jahresrhythmus abwechselten. In diesem Jahr sollte aber alles anders sein, denn die Gemeinden St. Jakobus, St. Paul und St. Georg trafen auf eine andere Art zusammen und gestalteten am 08. Mai eine gemeinsame Maiandacht in St. Jakobus.
Als besonderes „i-Tüpfelchen“ (wahrscheinlich jenes auf dem letzten Buchstaben von „Mai“) war die Bläsergruppe des ÖGZ unter Leitung von Kurt Marx erschienen und untermalte die Andacht musikalisch. Der Nachmittag begann, da es noch früh im Wonnemonat war, mit der Eröffnung „Der Mai ist gekommen…“ Anschließend begrüßte Thomas Fleckenstein als Vorsitzender des Gemeindeausschusses St. Jakobus/St. Paul die unerwartet große Teilnehmergruppe. Biblische und meditative Texte rund um das schlichte, aber fundamentale Bekenntnis Mariens gegenüber Engel Gabriel „Ich bin die Magd des Herrn – mir geschehe, wie Du es gesagt hast.“ wurden von Lektoren aller beteiligter Gemeinden vorgetragen, die durch gelegentliche Marienlieder voneinander abgesetzt waren. Insbesondere das uneingeschränkte „Ja“ kristallisierte sich als stellvertretendes Bekenntnis für die ganze Menschheit in den Texten heraus. Nach dem Segen bedankte sich Thomas Fleckenstein bei allen Anwesenden und insbesondere bei der Bläsergruppe des ÖGZ für die Gestaltung und das Mitfeiern und lud alle zu einer „dritten Halbzeit“ in das angrenzende Gemeindezentrum ein. Dort warteten schon Käse, Fleischkäse, Grumbeersalat und allerlei kalte Getränke, die durch die Anwesenden in lockerer Atmosphäre intensiv getestet wurden. Gegen 22:00 Uhr löschte Anton May die Lichter und verschloss das ÖGZ, nachdem eine kleine Gruppe zuvor etwaige Spuren beseitigt hatte.
Allen Engagierten in der Vorbereitung – sei es die der Texte, beim Üben der Lieder, zur Dekoration der Kirche und natürlich auch der kulinarischen Logistik – und allen Besuchern und Mitwirkenden an diesem Freitagabend sei herzlich für ihre Teilnahme gedankt. Wir freuen uns auf weitere Möglichkeiten einer solchen kreativen Zusammenarbeit. (Rainer Jacquemin)
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