Deidesheim
Pfarrei Hl. Michael

Freitag, 25. Dezember 2020

Sterndeuter

Das Weihnachtsevangelium im Blick aus dem Weltall

Wir kennen die Geschichte der drei Weisen aus dem Morgenland, denen ein Stern am Himmel aufgefallen ist, die sich auf den Weg gemacht und das Kind in der Krippe gefunden haben. Wie hat das Weltbild damals ausgesehen, als das Evangelium niedergeschrieben wurde. Die Erde war der Mittelpunkt der Welt.

Heute wissen wir es anders. Immer wieder gibt es diese klaren Winternächte, die uns einladen hinauszuschauen, in die unermessliche Weite des Weltalls. Wir müssen uns bewusst machen, welche riesigen Entfernungen erahnt werden können. Distanzen die Jahre brauchen, um vom Licht der Sterne überbrückt zu werden.

Ich lade sie nun zu einem Perspektivwechsel ein. Suchen sie sich einen Stern am Himmel aus. Begeben sie sich in Gedanken auf diesen Stern und schauen sie zurück zur Erde.

Mit etwas Glück werden sie unser Universum, die Milchstraße, erkennen können, unter der Unzahl der Sterne dort, unsere Sonne erahnen. Dann hilft nur noch das Wissen von dem Planetensystem, um sich den Trabanten Erde vorzustellen. Dort im Nichts gibt es eine Spezies Mensch, die sich wichtig nimmt.

Wenn wir nun den Prolog des Johannes Evangeliums lesen, der uns verweist auf den Anfang der Welt, das Wort, das am Anfang schon war und alles geschaffen hat, dann kann uns die Bedeutung bewusst werden, was es heißt "Gott ist Mensch geworden" oder wie es im Vers 14 ausgedrückt wird: "Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt."

Wenn Gott dieses Planetchen Erde kennt und sich sorgt, dann dürfen wir hoffen, dass auch wir im Blick sind und voll Vertrauen auf ihn in die Zukunft schauen.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott
und das Wort war Gott.
Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
und ohne es wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war Leben und
das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis
und die Finsternis hat es nicht erfasst.

Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt;
sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge,
um Zeugnis abzulegen für das Licht,
damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht,
er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet,
kam in die Welt.
Er war in der Welt
und die Welt ist durch ihn geworden,
aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum,
aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen,
gab er Macht, Kinder Gottes zu werden,
allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut,
nicht aus dem Willen des Fleisches,
nicht aus dem Willen des Mannes,
sondern aus Gott geboren sind.

Und das Wort ist Fleisch geworden
und hat unter uns gewohnt
und wir haben seine Herrlichkeit geschaut,
die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater,
voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legt Zeugnis für ihn ab
und ruft:
Dieser war es, über den ich gesagt habe:
Er, der nach mir kommt,
ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen,
Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben,
die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen.
Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht,
er hat Kunde gebracht.

 

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