Mittwoch, 01. März 2023
Grußworte März 2023
Liebe Leserin, lieber Leser,
behänd und sicher fuhren sie durch die breiten und weiten Gänge der neuerrichteten Metro in Oggersheim. Junge Frauen und Männer, die gekonnt auf ihren Rollerblades darauf warteten, bis sie zu Hilfe gerufen wurden. Schnell war eine oder einer zur Stelle. Ich bat ebenfalls um Rat, wollte wissen, wo jetzt die Nudeln seien und erhielt sofort Auskunft und dazu noch eine charmante Begleitung.
Wie gerne erinnere ich mich an diese Begebenheit, wenn ich mal wieder orientierungslos durch den Discounter oder Supermarkt laufe und das von mir ersehnte Produkt suche.
Nun, jeder Markt hat so seine eigenen Gesetze. Was und warum zusammengestellt wird, vermag ich nicht immer zu ergründen. Daher bleibt mir nichts anderes übrig, als mir die Ordnungsregeln zu eigen zu machen. Die große Herausforderung besteht natürlich darin, die je eigenen Regeln eines Marktes zu kennen und beim Einkauf zu berücksichtigen. Ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, dass es mir natürlich mehr als einmal widerfahren ist, die falsche Regel angewandt zu haben, um dann heillos umherirrend, mein ersehntes Produkt zu suchen.
In meinen Erinnerungen verkläre ich diese jungen Frauen und Männer, denn sie erschienen mir, angesichts der so häufigen Tristesse meiner Einkäufe, aus der zeitlichen Vergangenheit Engeln gleich, die mich zielsicher und charmant durch das Labyrinth meines Alltags geleiten.
Ich mag diese Vorstellung aus meiner Erinnerung. Ich gebe gerne zu, dass ich sie für mich sehr heilsam empfinde. Ich vertraue ganz fest darauf, dass mich der barmherzige Gott im Labyrinth meines Lebens nicht alleine lässt. Diese Engel sind leider nicht so leicht zu erkennen, wie damals, aber hilfreich standen und stehen sie mir auch heute zur Seite. Davon bin ich überzeugt.
Wenn ich mal wieder betrübt, genervt oder einfach nur überfordert von den vielen Regeln und Ordnungen bin, die so jeder Lebensbereich sein eigen nennt, schiebt mir, da bin ich sicher, mein liebevoller Gott diese schöne Erinnerung ins Gedächtnis. Wohlwollend lädt er mich ein, mich daran zu erinnern, dass ich ja nicht alleine bin.
Ich bin mir sicher, Sie haben unzählige Bilder und Erfahrungen in Ihren Gedanken, die Sie an solche Engel und die charmante Begleitung Gottes im Dickicht Ihres Alltags erinnern. Ich danke Gott für seine Fürsorge und bitte ihn, er möge es diesen Engeln vergelten. Vielleicht darf auch ich auch einmal, ein Engel für einen meiner Engel werden.
Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie meine Hoffnung teilen können, dass der barmherzige Gott Sie im Labyrinth Ihres Lebens nicht alleine lässt.
Mit den herzlichsten Segenswünschen
Markus Hary, Pfarrer
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